Spuren hinterlassen

Petra Sipply aus Braunschweig (Niedersachsen) ist Pädagogin und aktive Hupäschlerin und leitet den AK Schulhund Niedersachsen Süd-Ost. Leider konnte sie kurzfristig nicht an der Schulhundkonferenz teilnehmen und ihre Kollegin Andrea Bohndick trug ihren Vortrag vor

Der Vortrag hieß: „Spuren hinterlassen – Abschied nehmen vom Schulhund“

Skript Spuren hinterlassen – Abschied nehmen vom Schulhund

Gut durchdachte Rahmenbedingungen und Qualitätsstandards für den Einsatz eines Schulhundes sind wichtige Voraussetzungen für unsere tiergestützte Arbeit. Beobachtungen, Reflexion, Evaluation und unsere pädagogischen Wertvorstellungen gehören mit dazu.

Die Schulhunde, die uns in unserer Arbeit begleiten, sind für die Schüler und Schülerinnen ein fester Bestandteil des Schulalltages. Sie hinterlassen Spuren bei unseren Schülern und Schülerinnen und nehmen Einfluss auf ihre soziale und emotionale Intelligenz.

„Die Tiere prägen nicht nur die Schule, indem sie die Schulatmosphäre entspannen und das Schulleben lebensnaher werden lassen, sondern sie nehmen auch Einfluss auf die Schulmotivation und das Lernen von Kindern.“ (vgl. Schwarzkopf/ Olbrich, 2003)

Doch wie gehen wir damit um, wenn sich die Rahmenbedingungen in unserer Schule ändern, die Schulleitung uns nicht mehr in unserer Arbeit unterstützt oder unser neuer Stundenplan uns wenig Raum für unsere tiergestützte Arbeit lässt?

Wie begleiten wir den Prozess bei den Kindern, wenn ein Schulhund in Rente geht oder stirbt?

Können wir das „Abschied nehmen“ als Chance für die Auseinandersetzung mit Trennung und Trauer sehen?

Deshalb ist es sehr wichtig, dass wir Ideen entwickeln, um den Abschied von einem Schulhund zu begleiten!

In dem Vortrag werden keine fertigen Lösungen vorgestellt, sondern er soll ein Impuls für Ideen, Gedanken  und weitere Gespräche sein.

 

 

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