Vorträge 2023

Teilnehmende Dozent*innen und ihre Vorträge …


Dr.in Katharina Ameli:
Tiergestützte Interventionen und Tierschutz

Katharina Ameli ist Koordinatorin für Tiergestützte Dienstleistungen und arbeitet am Forschungszentrum Tierschutz in 35392 Gießen. Sie fokussiert einen soziologischen Blickwinkel auf die ambivalenten Mensch-Tier-Verhältnisse und unterstützt die interdisziplinäre Vernetzung der Fachdisziplinen zur Umsetzung des Tierschutzes in Wissenschaft und Praxis.

Ein zentraler Forschungsschwerpunkt von Frau Dr. Ameli liegt im Bereich der Human-Animal Studies mit einem Schwerpunkt auf natur- und tiergestützte Bildung (z.B. Lebendige Schule) und Dienstleistungen (z.B. tiergestützte Therapie).

Sie wird uns die Ergebnisse ihrer aktuellen Studie  zum Tierschutz in der TGI vorstellen.


Cornelia Drees:
Die (Er)findung der Langsamkeit
Cornelia ist Diplom-Biologin und hat u.a. eine Weiterbildung zur Fachkraft für Tiergestützte Intervention im Institut für soziales Lernen mit Tieren absolviert, in das sie mittlerweile als Dozentin eingebunden ist. Einige ihrer Mensch-Tier-Begegnungen hat sie auch in ihrem Buch „Pforte auf … TGI“ dokumentiert.

Tiere helfen … 


Dirk Emmrich: Bindung bei Hund und Mensch – Was wir wissen sollten und was wir tun können.

 Dirk ist u.a. Dipl. Pflegewirt (Pflegewissenschaft), Tierpsychologe (ATN) und Prüfer der Tierärztekammer Niedersachsen für Hundetrainer-Zertifizierung. Er ist Gründungsmitglied des Vereins QNS e.V. und zurzeit der 2. Vorsitzende des Vereins.

menschplushund

 


Dr.in Sandra Foltin: Einwilligung des Hundes zum schulhundbegleitenden Einsatz

Sandra ist u.a. promovierte Biologin für den Fachbereich Verhaltensethologie des Hundes. Seit 2005 leitet sie die Fortbildung „Tiergestützte Therapie NRW“ und ihre  Schwerpunkte sind besonders der hundgerechte Einsatz in der tiergestützten Intervention und der Einsatz nach wissenschaftlichen und ethischen Erkenntnissen und Grundsätzen.

tta-nrw.de


Dr.in Mona Mombeck: Tiergestützte Pädagogik und soziale Inklusion: wissenschaftliche Erkenntnisse zum Einsatz von Schulhunden betrachtet vor dem Hintergrund der Gleichwürdigkeit

Als wissenschaftliche Mitarbeiterin lehrt und forscht Mona Mombeck zu tiergestützter Pädagogik. Sie entwickelte das hundegestützte Resilienztraining für Grundschulkinder und promovierte zu dem Einsatz von Schulbegleithunden. In ihrem Vortrag stellt Frau Mombeck zentrale Befunde aus Ihrer Publikation „Tiergestützte Pädagogik – soziale Teilhabe – inklusive Prozesse“ (SpringerNature, 2022) vor und beleuchtet diese vor der Zielrichtung der Gleichwürdigkeit von Mensch und Tier.


Katrin Rauber
Gleichwürdigkeit und Fehlerkultur in der TGI

Katrin ist ISAAT-Zertifizierte Fachkraft für  tiergestützte Intervention und Lehrerin für Grundschule und Sonderpädagogik. Neben ihrem Hund Cookie setzt sie verschiedenste Tiere, wie Meerschweinchen, Schildkröten, Schnecken, Insekten etc. in der Schule ein. Sie leitet den AK Schulhund OWL und ist u.a. auch Lehrbeauftragte an der Universität Kassel und arbeitet im erweiterten Vorstand des QNS mit.


Dr.in Julia Riebel: „Und was ist mit mir?“ – Die Wirkung des Schulhundes auf die Lehrkraft
Julia Riebel (früher Fluck) ist Psychologin und Vertretungsprofessorin für Schulpädagogik und empirische Bildungsforschung an der RWTH Aachen. Erste Ergebnisse aus einer Pilotstudie zur Wirkung der Schulbegleithunde auf ihre Besitzer*innen veröffentlichte sie Mitte 2021 in der „tiergestützte“ 3-2021.
Auf der Schukon23 wird sie uns weitere Ergebnisse ihrer aktuellen Studie vorstellen.